Was ist eigentlich eine Metanavigation?
In der Metanavigation finden sich häufig in zusammengefasster Form die sog. Orientierungslinks. Sie werden verbreitet in einer gesonderten Leiste im Kopfbereich einer Website untergebracht. Hier sind dann beispielsweise der Link zur Sitemap und zur Startseite, zur Kontakt- und Impressumseite sowie zur Hilfe- und Suchfunktion anzutreffen. Außerdem kann von hier aus beispielsweise eine englische Version angesteuert werden.
So sieht z.B. die Metanavigation in der Kopfzeile der umfangreichen Website von www.bund.de aus:
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Gesetzlich vorgeschrieben ist laut § 6 Teledienstgesetz in jedem Fall eine Anbieterkennzeichnung in einem sog. Impressum. Erforderlich sind Name und Anschrift, Telefon- und Fax-Nummer sowie die E-Mail-Adresse. Außerdem - soweit vorhanden - die Umsatzsteueridentifkationsnummer, das Register und die Registernummer sowie zuständige Aufsichtsbehörden oder Kammerzugehörigkeiten.
All diese inhaltlichen Anforderungen müssen so platziert sein, dass sie leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sind. Da das Impressum ohne Scrollen zugänglich sein soll, ist es vorteilhaft in der Kopfzeile platziert.
Grundsätzlich kann man Links nicht nur nach ihrem Ziel (z.B. von der Site wegführend), sondern eben auch in Bezug auf ihre Funktion unterscheiden.
Es gibt:
- Inhaltliche Links: Sie verweisen auf zusätzliche, weiterführende Inhalte.
- Navigationslinks: Sie ermöglichen erst das eigentliche Navigieren innerhalb des Angebots.
- Orientierungslinks Sie ermöglichen eine strukturelle Übersicht, z.B. in Form von Sitemaps, Inhaltsverzeichnissen, Indizes, Suchfunktionen oder Navigationsprotokollen.
Orientierungslinks geben einen schnellen, nützlichen Überblick über die Anlage und Größe der Site und erlauben es, einzelne Seiten direkt anzusteuern. Die Orientierung über den Umfang der Website ist nur auf diesem Weg möglich. Denn anders als beispielsweise beim Buch kann der Anwender beim Online-Angebots nicht erkennen, ob er es mit einem "Roman" oder mit einer "Short Story" zu tun hat.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei der Einrichtung von Links folgende Punkte unverzichtbar sind:
- Links müssen immer als solche erkennbar sein und nicht "zufällig" beim Überfahren mit der Maus durch Cursorveränderung gefunden werden.
- Ein Link führt nicht in die Leere, sondern auch tatsächlich zum angegebenen Ziel.
- Links führen immer auch zur Ausgangsstelle mittels eines Zurück-Buttons zurück.
- Die für einen Link verwendete Farbe oder Kennzeichnung darf nicht mehr anderweitig verwendet werden.
- Der Ziel-Link hat einen erkennbaren Bezug zum Ausgangs-Link, das heißt die Links sind vernünftig ausgewählt.
- Die Linkmenge ist so beschaffen oder strukturiert, dass es nicht zur Auswahlverwirrung kommt.
- Die Links sind farbig gekennzeichnet, da farbige Links besser wahrgenommen werden als normale.
15.09.2004

Was ist eigentlich eine Metanavigation?
