Accessibility
Alternativtext
Ankertext
Aufgabenszenario
B
Backlink
Bad Neighbourhood
Barrierefreiheit
Benutzerfreundlichkeit
Broken Link
C
D
Deep Link
Description
DMOZ
Double Opt-in
Duplicate Content
E
F
G
H
I
J
K
Keywords
Keyword-Dichte
Keyword-Stuffing
Konzeption
L
Linkaufbau
Linkbait
Linktext
Logfile
Long Tail
Lynx
M
Meta-Tags
Metanavigation
Mikroblogging
N
O
ODP
Off-Page-Optimierung
On-Page-Optimierung
Opt-in
Opt-out
Organische Treffer
P
Q
R
Ranking
Ranking-Algorithmus
Robots
S
Schlüsselwörter
Seitentitel
SEO Search Engine Optimization
SEM Search Engine Marketing
Sitemap
Snippet
Spider
Sprechende URL
Suchmaschinenoptimierung
Suchmaschinenmarketing
T
U
Universal Search
Usability
User-Agent
V
W
X Y Z
A
Accessibility (Barrierefreiheit)
Accessibility oder Barrierefreiheit beschreibt den ungehinderten Zugang zu Informationen im Internet in erster Linie für körperlich beeinträchtigte Nutzer. Beispielsweise sollen Inhalte in Bildern oder Videos auch alternativ als Text dargestellt werden. Nur so können sie akustisch oder über Braillezeilen als Sprache ausgegeben werden.
Ins öffentliche Bewusstsein kam das Thema aufgrund der Barrrierefreie Informationstechnikverordnung (BITV) vom 17. Juli 2002. Sie besagt, dass Bundesbehörden ihr Webangebot bis 31.12.2005 so gestalten müssen, dass es auch bei körperlichen Beeinträchtigungen zugänglich ist.
Auf internationaler Ebene sind die Richtlinien in den Web Content Accessibility Guidelines niedergelegt, einer Initiative des Web-Consortiums. Es handelt sich um ein ausgesprochen detailreiches Regelwerk, das pro Punkt in 3 Prioritätsstufen mit zunehmender Restriktivität aufgebaut ist.
Da universelle Erreichbarkeit auch eine größere Zielgruppe bedeutet, ist das Konzept auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten interessant. Allerdings wird in den seltensten Fällen eine komplett barrierefreie Umsetzung angestrebt, da diese sehr aufwändig und restriktiv ist. Vielmehr bringt bereits eine barrierearme Umsetzung einen erheblichen Gewinn.
Diese Variante macht auch Sinn im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung. Je mehr ältere Nutzer das Internet für ihre Bedürfnisse entdecken, je wichtiger wird es, ihre möglichen Beeinträchtigungen wie schlechteres Sehen und nachlassende Feinmotorik zu berücksichtigen.
Links zum Thema
Internationale Richtlinien
http://www.w3.org/WAI
Film zum Thema von der Universität Bern
http://usability.unibe.ch/kurs/videos/access.wmv
Praktische Informationen zum barrierefreien Webdesign
http://www.einfach-fuer-alle.de
Alternativtext
Ein Alternativtext dient dazu, den Inhalt eines Bilds alternativ in Textform zu beschreiben. Ist die Bildanzeige ausgestellt, erscheint anstelle der Bilder der dafür vorgesehene alternative Text. Im Browser Internet Explorer wird der Text zudem angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger über das Bild fährt.
Alternativtexte sind in erster Linie für sehbehinderte Nutzer gedacht, die mit einem Textbrowser auf eine Website zugreifen und mit den Alternativtexten einen Ersatz für die Bilder erhalten. Abgesehen davon sind sie aber auch eine Voraussetzung für gültigen HTML-Code.
Bei der Suchmaschinenoptimierung können über Alternativtexte auch zusätzlich Schlüsselwörter in den Text eingearbeitet werden. Die Alternativtexte sollten aber nicht als reines Schlüsselwort-Depot dienen.
Alternativtexte werden häufig kurz als Alt-Texte bezeichnet.
Ankertext
Der Begriff Ankertext (engl. anchor text) bezeichnet den anklickbaren, sichtbaren Teil eines Links und wird alternativ für den Begriff Linktext verwendet. Innerhalb der Linktexte sollten nach Möglichkeit Suchbegriffe verwendet werden, die sich auf der Ziel-Seite als Schlüsselwörter wiederfinden. Sieh dazu auch den Eintrag Linktext
Aufgabenszenario
Das Aufgabenszenario ist eine Methode, um die Benutzerfreundlichkeit (Usability) eines Angebots festzustellen. Der Nutzer muss vorgegebene relevante Website-Aufgaben erfüllen. Er denkt dabei laut, so dass die kritischen Stellen relativ schnell erkennbar werden. Wird diese Methode beispielsweise bei einem Online-Shop angewendet, so kann die Führung durch den Kaufprozess optimiert werden und die Konversionsrate erhöht werden. Siehe Usability
B
Backlink
Mit Backlinks sind all jene Links gemeint, die von außerhalb auf eine bestimmte Website verweisen. Sie spielen eine große Rolle im Zusammenhang mit der Einstufung einer Website als relevant oder weniger relevant durch die Suchmaschinen.
Hierbei kommt es darauf an, inwiefern die verlinkenden Seiten in einem thematischen Zusammenhang mit dem eigenen Angebot stehen. Ferner ist entscheidend, inwiefern die verlinkenden Seiten selbst wiederum relevant sind. Weiteres Kriterium ist eine gewisse Breite an verlinkenden Seiten mit unterschiedlichen URLs, die wiederum möglichst noch von unterschiedlichen Providern gehostet werden.
Link zum Thema
Link-Checker zur Ermittlung der Anzahl der auf eine Seite gesetzten Backlinks:
http://www.internetbaron.de/
Bad Neighbourhood
Mit diesem englischen Begriff in der Bedeutung "Schlechte Nachbarschaft" wird ein Phänomen aus dem wirklichen Leben auf das Linkverhalten im Internet übertragen. So kann es für die Bewertung durch Suchmaschinen abträglich sein, auf Websites zu verlinken, die durch manipulative Praktiken negativ aufgefallen sind. Sie wurden dann durch die Suchmaschinen abgestraft, weil sie beispielsweise an Linktauschprogrammen teilgenommen haben oder mit gekauften Links arbeiten. Wer sich durch Verlinkung mit solchen Websites verbindet, begibt sich in schlechte Nachbarschaft und riskiert, ebenfalls als Bad Neighbourhood eingestuft zu werden.
Wie sind abgestrafte Bad-Neighbourhood-Websites zu erkennen? Sie wurden entweder völlig aus dem Index entfernt oder haben einen PageRank von 0, obwohl sie schon seit längerer Zeit in Google verzeichnet sind.
Ein Indiz für "verdächtige" Websites können überproportional viele Werbeeinblendungen bei gleichzeitig fehlenden lesenswerten Inhalten sein. Die Verweildauer auf solchen Seiten ist dann sehr niedrig. Häufig erhalten Webseitenbetreiber auch Anfragen zum Linktausch. Bei nicht personalisierten Mails, die zudem noch Rechtschreibfehler aufweisen oder in einer anderen Landessprache gehalten sind, ist Vorsicht geboten.
Generell gilt: Gute Links erhält man durch gute Inhalte und kontinuierliche Bemühungen um gute Qualität.
Link zum Thema
Erläuterungen von Google zu Linktausch und "Schlechter Nachbarschaft"
http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=66356
Barrierefreiheit
Im Deutschen verwendeter Begriff für Accessibility.
Benutzerfreundlichkeit
Im Deutschen verwendete Bezeichnung für den Begriff Usability.
Broken Link
Englischer Begriff für Toter Link.
C
Cloaking
Der Begriff Cloaking bezieht sich auf das gezielte Ausnutzen der Tatsache, dass Crawler bei ihrem Zugriff auf einen Server durch eine spezielle Namenskennung zu identifizieren sind. Ihnen werden dann speziell für sie optimierte Webseiten ausgeliefert, die mit rein funktionalem Text ausgestattet sind und eine einfache Struktur haben. Den Suchmaschinen wird also ein Inhalt vorgegaukelt, der im „echten“ Internet gar nicht existiert. Der Begriff Cloaking kommt vom englischen Begriff „to cloak“ in der Bedeutung „verhüllen“.
Der normale Besucher wiederum wird im Unterschied zur Suchmaschine dadurch erkannt, dass er mit einem bestimmten Browser wie Firefox oder Safari anfragt. Er erhält dann eine Webseiten-Darstellung, die dem menschlichen Auge gefällt und z.B. mit vielen Bildern arbeitet.
Diese Methode wird als Manipulation gewertet und kann zum Ausschluss aus dem Suchmaschinen-Index oder zur Abwertung der Website führen. Google weist in seinen Richtlinien an mehreren Stellen ausdrücklich darauf hin, dass unterschiedliche Inhalte für Suchmaschinen und normale Anwender zu vermeiden sind.
Die Erkennung des User-Agent ist Voraussetzung für das Cloaking.
Crawler
Alternative Bezeichnung für Robots, also automatisierte Suchmaschinenprogramme, die das Netz durchforsten.
Credibility (Glaubwürdigkeit)
Glaubwürdige und weniger glaubwürdige Angebote voneinander unterschieden zu können, das ist zu einer wichtigen Disziplin im eher unpersönlichen Internet geworden. Die Stanford University widmet sich in einem ihrer Forschungsbereiche dieser Frage und leitet aus den Ergebnissen einer Studie im Jahre 2002 zehn Richtlinien ab.
Beispielsweise wirken Zitate, Referenzen und Quellenangaben für die angebotenen Informationen genauso vertrauensfördernd wie Verlinkungen mit angesehenen Organisationen oder Autoritäten. Umgekehrt reduzieren selbst kleinste Rechtschreibfehler die Glaubwürdigkeit, da der Nutzer die fehlende Sorgfalt dann auch im Umgang mit den Kunden vermutet.
Link zum Thema
Informationsportal zum Credibility-Projekt
http://credibility.stanford.edu
D
Deep Link
Unter einem Deep Link versteht man die Verlinkung zur Unterseite einer Website im Unterschied zur reinen Verlinkung auf die Startseite. Eine solche tiefe Verlinkung hat den Vorteil, dass die Website damit sowohl für die Suchmaschinen und als auch für die Nutzer breiter aufgestellt ist.
Der Deep Link führt also direkt zu einem spezifischen Artikel oder Angebot. Das gilt als Indiz eines natürlichen Link-Portfolios und kann zu einem besseren Ranking führen. Beim Linkaufbau sollten die Deep Links gleich mitgedacht bzw. mitgeliefert werden. Im Zusammenhang mit der Deep-Linking-Strategie erweisen ich sprechende URLs als besonders hilfreich.
Description
Der Begriff bezieht sich auf den so genannten Meta-Tag Description im Kopfbereich einer Webseite, in dem eine kurze Beschreibung des Inhalts hinterlegt werden kann.
Da diese Beschreibung in der Regel im Suchergebnis angezeigt wird, ist eine sorgfältige Formulierung entscheidend. Die Kurzbeschreibung sollte die zur betreffenden Seite passenden Schlüsselwörter enthalten, aber keine reine Auflistung von Begriffen sein. Es ist empfehlenswert, den Meta-Tag Description für jede einzelne Seite des Web-Angebots individuell zu optimieren.
DMOZ
Das Web-Verzeichnis „Directory at Mozilla“ ist auch bekannt als ODP.
Double Opt-in
Das Double Opt-in-Verfahren ist der Quasi-Standard für das Abonnieren eines Newsletters. Nach seiner Anmeldung erhält der Interessent zunächst eine sogenannte Bestätigungs-Mail. Darin wird er aufgefordert, einen Link in der Mail anzuklicken. Damit bestätigt er ausdrücklich sein Interesse am Bezug des Newsletters. Denn nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) muss die Zustimmung des Empfängers vor der Zusendung von Werbebotschaften eingeholt werden. Mit dem Double Opt-in-Verfahren liegt dem Anbieter die ausdrückliche Erlaubnis des Newsletter-Empfängers vor.
Erst nach der Bestätigung wird die Adresse für den Versand freigeschaltet. Ignoriert der Empfänger die Bestätigungs-Mail, erhält der Interessent trotz der ursprünglichen ersten Anmeldung keinen Newsletter. Zu beachten ist auch, dass die Bestätigungs-Mails keine ausufernde Werbung enthalten dürfen.
Link zum Thema
§ 7 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) im Wortlaut
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/uwg_2004/gesamt.pdf
Duplicate Content
Dieser Begriff bezeichnet das Phänomen des doppelten oder gespiegelten Inhalts. Inhalte einer Website finden sich in identischer oder nahezu identischer Form wieder auf derselben oder auf anderen Websites.
Mit dieser Methode wird versucht, der Suchmaschine eine höhere Relevanz vorzugaukeln. Auch im Rahmen von Partner-Programmen (Affiliate Programs) kommt es zu dieser Doppelung der Inhalte. Von den Suchmaschinen wird ein solcher gespiegelter Inhalt jedoch erkannt und als Suchmaschinen-Spamming eingestuft. Die betreffenden Seiten werden herabgestuft oder aus dem Index ausgeschlossen.
Link zum Thema
Portal mit der Möglichkeit, kopiertes Material zu entdecken http://www.copyscape.com
E
Expertenanalyse
Die sog. Expertenanalyse ist eine unabhängig vom Nutzer angewandte Methode, um die Benutzerfreundlichkeit (Usability) eines Angebots festzustellen. Hier simuliert ein auf Benutzerfreundlichkeit spezialisierter Experte die Bedienung des Angebots nach festen Kriterien und leitet daraus Empfehlungen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit ab. Siehe Usability.
Eyetracking
Eyetracking ist ein Testverfahren, um die Benutzerfreundlichkeit (Usability) eines Angebots festzustellen. Hierbei werden die Augenbewegungen der Probanden aufgezeichnet. In der Summe entsteht eine sogenannte Heatmap. Sie zeigt die Bildschirmfläche in Form einer Landkarte, und bildet die stark, mäßig und kaum beachteten Bereiche der Website farbig ab. Das Verfahren ist relativ aufwändig und findet in einer Laborsituation statt.
Link zum Thema
Forschungsergebnisse des Poynter Instituts
www.poynterextra.org/eyetrack2004/index.htm
F
Frames
Eine Website lässt sich über sogenannte Frames (Rahmen) aufbauen: Die einzelnen Bestandteile einer Webseite wie Logo-Bereich. Navigationsbereich oder Inhaltsbereich werden in jeweils eigenen Rahmen hinterlegt. Es wird dann immer nur der Rahmen oder Bereich geladen, der neu zur Ansicht benötigt wird. Bleibt der Logo-Bereich konstant, so muss er z.B. nur einmal geladen werden. Alle Rahmen zusammen werden im sogenannten Frameset hinterlegt.
Für Suchmaschinen können Frames ein Problem darstellen. Suchbegriffe können nur über den sog. Noframes-Bereich im Body-Bereich ausgelesen werden.
Probleme mit der Zugänglichkeit können auch für Benutzer von Screenreadern auftreten. Für barrierefreie Websites gelten insofern besondere Regeln wie zum Beispiel logischer Aufbau und sinnvolle Bezeichnung der Frames.
G
Glaubwürdigkeit
Deutscher Begriff für Credibility: Dieses Forschungsgebiet widmet sich der Frage, wie und warum Online-Angebote glaubwürdig auf den Nutzer wirken.
H
Hashtag
Mit einem Hashtag werden Begriffe in Kurznachrichten auf Twitter und inzwischen auch auf Google+ gekennzeichnet: Setzt man ein # ohne Leerzeichen vor ein Wort in einem Tweet, hat man das Wort in ein sogenanntes Hashtag umgewandelt. Dadurch wird die Suche nach bestimmten Begriffen erleichtert. Ein weiterer Vorteil: Die eigenen Tweets sind dann nicht nur für die jeweiligen Follower sichtbar. Auf speziellen Such-Seiten kann man sich chronologisch Tweets anzeigen lassen, in denen das gesuchte Hashtag vorkommt.
Links zum Thema
Suchseiten, auf denen nach Eingabe des gesuchten Hashtags aktuelle Tweets zum Thema angezeigt werden.
I
Index
Der Datenbestand einer Suchmaschine wird auch als ihr Index bezeichnet. Wer mit seiner Website über Suchmaschinen gefunden werden will, muss also im Index der Suchmaschinen verzeichnet sein. Eine Aufstellung über die im Einzelnen indizierten Seiten kann bei Google über die Abfrage „site:www.musterdomain.de“ eingesehen werden.
Link zum Thema
Index-Statistiken in den Google Webmaster-Tools.
http://www.google.de/webmasters/
Indizierte Webseiten
Die Webseiten, die im Index einer Suchmaschine verzeichnet sind und daher bei Suchanfragen gefunden werden können, sind die indizierten Webseiten. Je mehr indizierte Webseiten, je höher die Wahrscheinlichkeit, dass eine der Seiten dann auch gefunden bzw. aufgerufen wird.
Durch das Einreichen einer XML-Sitemap wird der Suchmaschine das Crawlen der Website erleichtert. Dies ist eine Möglichkeit, die Anzahl der indizierten Webseiten zu steigern.
J
JavaScript
JavaScript ist eine Programmiersprache, mit der HTML um dynamische Funktionen erweitert werden kann. Häufige Anwendungen sind zum Beispiel Browserfenster, die sich bei vergrößerter Bildansicht öffnen oder aufspringende Pop-ups mit Werbeinhalt.
Da Javascript über den Browser ausgeführt wird, kann der Nutzer die Funktion deaktivieren, indem er bei der entsprechenden Option das Häkchen herausnimmt.
Suchmaschinen können JavaScript nur bedingt interpretieren. Es ist daher ratsam, bei der Navigation auf JavaScript zu verzichten, da die dahinter liegenden Inhalte sonst nicht ausgewertet werden.
K
Keywords
Englische Bezeichnung für Schlüsselwörter.
Im Zusammenhang mit dem prozentualen Anteil der Schlüsselwörter am Gesamttext ist immer von Keyword-Dichte die Rede und nicht von Schlüsselwort-Dichte. Auch bei anderen zusammengesetzten Begriffen wie Keyword-Tool oder Keyword-Datenbank wird die englische Bezeichnung bevorzugt.
Der Begriff führt teilweise zu Verwechslungen, da er auch im Meta-Tag „keywords” auftaucht. Diese Angabe im Kopfbereich ist für die Suchmaschinen aber inzwischen ohne Bedeutung.
Keyword-Dichte
Die Keyworddichte (engl. keyword density) beschreibt, wie häufig ein Schlüsselwort im Text einer Seite im Verhältnis zur Gesamtzahl der Wörter vorkommt. Einen prozentualen Anteil sollte ein Schlüsselwort am Gesamttext aufweisen, um als relevant erkannt zu werden. Die Keyword-Dichte wird dementsprechend in Prozentzahlen angegeben.
Der optimale Prozentsatz ist nicht exakt bekannt, dürfte aber zwischen 3–5% bzw. eventuell 7% liegen.
Keyword-Stuffing
Keyword-Stuffing ist der Versuch, der Suchmaschine durch häufiges Wiederholen bestimmter Schlüsselwörter zu suggerieren, dass das Angebot relevant für diese Begriffe sei.
Das „Vollstopfen“ einer Webseite mit Schlüsselwörtern wird nach Aussage von Google aber erkannt und als Spam gewertet. Es gilt als unsaubere Methode. Die Keyword-Dichte beschreibt den prozentualen Anteil, bis zu dem Schlüsselwörter im Text unbedenklich verwendet werden können.
Konzeption
In Website-Projekten besteht die erste Entwicklungsphase aus der Konzeption. Die Struktur wird erarbeitet und es werden grundlegende Gegebenheiten der späteren Website entschieden. Die Konzeption zählt zu den Aufgaben in Website-Projekten, die tendenziell unterschätzt und vernachlässigt werden. Dabei machen sich Versäumnisse in der Planung später sehr negativ bemerkbar.
Erst wenn die Konzeption zumindest von den wichtigsten Eckpunkten her steht, kann die Phase der Gestaltung starten. Denn dann ist klar, für welche Menüpunkte und Inhalte Platz sein muss und welche Bildanteile berücksichtigt werden müssen.
Häufig werden in der Konzeptionsphase und für den Kundendialog sogenannte Wireframes verwendet, in dem alle Elemente der späteren Website grob dargestellt sind.
L
Linkaufbau
Bei der Suchmaschinenoptimierung spielt der Linkaufbau eine entscheidende Rolle. Ziel ist es, von anderen Internetseiten Links auf die eigenen Internetseite zu erhalten und damit die Bedeutung der eigenen Internetptäsenz oder des Blogs zu steigern. Dabei kommt es darauf an, dass die verlinkenden Seiten thematisch in Verbindung zueinander stehen und der empfangene Link qualitätsvoll ist. Der Aufbau von Links ist im besten Fall ein organischer Prozess, der Zeit und Kapazitäten braucht. In der negativen Variante werden Links gekauft oder gemietet, um der Suchmaschine möglichst schnell viele Links präsentieren zu können.
Zentraler Punkt beim Linkaufbau sind die Inhalte, die eine Verlinkung erst erstrebenswert machen. Sie sollten einen Mehrwert darstellen und damit zur Linksetzung animieren.
Link zum Thema
Gute Darstellung des Themas anhand einer Linkaufbau-Pyramide
http://www.ranking-check.de/blog/seo-linkaufbau-pyramid/
Linkbait
Ein Linkbait ist ein Linkköder, der im Rahmen des Online-Marketings für Aufmerksamkeit sorgen imd und in der Folge Backlinks einspielen soll. Der Linkköder muss also z.B. großen Neuigkeitswert haben oder eindeutigen Mehrwert versprechen. Dabei kann es sich z.B. um ein interessantes Video oder einen gut gemachten Leitfaden handeln, der Nutzern eine Linkempfehlung wert ist. Der Linkaufbau enthält dadurch eine eigene Dynamik, die sich positiv auf die Position in den Suchmaschinen auswirkt.
Linktext
Der anklickbare Text eines Links, der auf eine andere Seite verweist, ist der sog. Linktext. Es ist sinnvoll, diesen Text mit Bedacht auszuwählen. Zum einen können in diesem Text Suchbegriffe untergebracht werden. Zum anderen soll der Linktext bereits etwas über das Ziel des Links aussagen. Dies wiederum ist vorteilhaft im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit (Usability) und Barrierefreiheit (Accessibility).
Link zum Thema
Whitepaper zum Link-Marketing zum Herunterladen
http://www.linkingmatters.com/sites/www.linkingmatters.com/files/linking-matters-deutsch.pdf
Logfile
Jeder Zugriff auf eine Website wird auf dem Server genau aufgezeichnet. Die abgerufenen und ausgegebenen Daten werden in den so genannten Logfiles (wörtlich Protokoll-Dateien) detailliert festgehalten. Protokolliert werden zum Beispiel der Zeitpunkt des Zugriffs und der User Agent, welche Webseiten die Besucher aufrufen und wie lange sie sich auf einer Webseite aufhalten.
Über die Analyse der Logfiles lässt sich der Website-Erfolg messen. Auch im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung liefern die Logfiles wichtige Informationen. Sie geben z.B. Auskunft darüber, von welchen Seiten die Besucher auf die Seite gefunden haben und mit welchen Suchbegriffen sie gekommen sind. Die Logfile-Analyse gibt Aufschluss darüber, inwiefern die strategische Linie stimmt oder ob der Kurs korrigiert werden muss.
Link zum Thema
Detaillierte Aufschlüsselung eines Logfiles:
www.at-mix.de/logfile.htm
Long Tail
Der Begriff bezieht sich auf auf ein Phänomen im Internet: Selbst wenig nachgefragte Nischenprodukte haben aufgrund der Möglichkeiten des Internet die Chance, den Weg zum Endabnehmer zu finden. Unterstützend wirken dabei z.B. Filterfunktionen von Suchmaschinen oder Empfehlungssysteme wie z.B. bei Amazon.
Wenn von Long Tail Keywords die Rede ist, dann sind damit gering nachgefragte Schlüsselwörter gemeint. Sie können aber genauso wie Nischenprodukte in der Summe zum Erfolg führen. Während generische Keywords wie z.B. "Versicherung" in der Regel bereits besetzt und selbst bei erheblichem Aufwand nicht zu erreichen sind, bieten Long Tail Keywords eine realistische Chance. Mehrere Long Tail Keywords können in der Summe zu vorzeigbaren Ergebnissen führen. Möglich ist auch die Kombination von generischen Keywords und selten nachgefragten Schlüsselwörtern.
Als Long Tail Keyword würde man einen Begriff bezeichnen, der unter 100 Mal im Monat nachgefragt wird.
Link zum Thema
Englischsprachiger Artikel von Chris Anderson, der den Begriff populär machte.
http://www.wired.com/wired/archive/12.10/tail.html
Lynx
Lynx ist ein Textbrowser, der die textbasierten, lesbaren Inhalte einer Website ausgibt. Auf seiner Basis können die Inhalte akustisch ausgegeben oder in Braille-Schrift übertragen und ertastet werden. Grafische Inhalte selbst werden nicht verwertet, sondern nur die eigens für sie angefertigten Alternativtexte.
Lynx kommt auch zum Einsatz, um eine Website auf ihre Barrierefreiheit hin zu testen. Der Zugriff des Textbrowsers weist große Gemeinsamkeiten mit einer Suchmaschine auf, die ebenfalls nur Text verarbeitet. Daher eignet sich der Browser auch, um die Zugänglichkeit für Suchmaschinen zu testen.
Lynx ist ein Open-Source-Programm und für unterschiedliche Betriebssysteme erhältlich.
M
Meta-Tags
Meta-Tags sind Informationen im Kopfbereich eines HTML-Dokuments, die für den normalen Nutzer nicht sichtbar sind – es sei, er ruft sie explizit per Seitenquelltext auf. Die Suchmaschinen werten vor allem den Meta-Tag „Description“ aus und zeigen die dort hinterlegten Informationen im Suchergebnis an.
Insofern sollte der beschreibende Kurztext sorgfältig formuliert werden. Sinnvoll sind 140-200 Zeichen. Ein überzeugend formulierter Text kann ausschlaggebend dafür sein, welches der Suchergebnisse tatsächlich angeklickt wird.
Der Meta-Tag „Keywords“ hat schon seit geraumer Zeit keine Bedeutung mehr. Er wurde manipulativ verwendet und wird daher inzwischen ignoriert.
Metanavigation
In der Metanavigation finden sich Orientierungslinks wie Sitemap, Kontakt und Impressum sowie Hilfe und Suche. Die Metanavigation ist häufig in einer gesonderten Leiste im Kopfbereich einer Website untergebracht.
Damit sind die Links, die nicht die eigentlichen Inhalte betreffen, getrennt von den Navigationslinks platziert. Das macht das Linkangebot übersichtlicher und erleichtert das schnelle Ansteuern von grundlegenden Informationen. Denn diese stehen quasi „über“ allen anderen Inhalten und sichern dem Nutzer eine permanente Grundorientierung.
Mikroblogging
Mikroblogging ist ein Nachrichtendienst, mit dem Echtzeit-Nachrichten bis zu 140 Zeichen publiziert werden können. Der bekannteste und meistgenutzte Mikroblogging-Dienst ist Twitter. Voraussetzung für die aktive Nutzung des Dienstes ist eine Anmeldung. Mikroblogging ist ein interessantes Marketing-Werkzeug der Sozialen Medien, mit dem ein Unternehmen mit seinen Kunden und Geschäftspartnern in Dialog treten kann.
Das Twitter-Prinzip: Wer anderen Nutzern folgt, reiht sich in die Following-Liste ein. Wird man von anderen Nutzern abonniert, so hat man einen "Follower" gewonnen. Die veröffentlichten Nachrichten heißen Tweets und erscheinen unmittelbar in der Echtzeit-Suche bei Google.
Links zum Thema
"Leitfaden "Twitter im Marketingmix" von P. Seifert (PDF-Download)
N
Noframes-Bereich
Webseiten auf Grundlage der Frame-Technologie stellen für Suchmaschinen immer noch ein Hindernis dar. Über einen optimierten Noframes-Bereich lassen sich die Nachteile bis zu einem gewissen Grad kompensieren. Ein dort hinterlegter Text enthält Schlüsselwörter und weiterführende Links zu den anderen Seiten der Website, so dass die Suchmaschine mit Basis-Informationen versorgt ist.
Siehe dazu auch den Eintrag Frames
O
ODP
Das Open Directory Project ist nach eigener Aussage „das größte von Menschen editierte Verzeichnis des WWW“. Es ist auch unter dem Namen DMOZ bekannt (Directory at Mozilla). Ein Eintrag in diesem internationalen Verzeichnis ist kostenlos. Freiwillige Editoren bearbeiten das Verzeichnis und prüfen, ob die Anträge den Richtlinien entsprechen. Eine Aufnahme kann Monate oder sogar Jahre dauern.
Besondere Bedeutung hat ein Eintrag in Bezug auf die Suchmaschinen, die einen Backlink aus diesem Verzeichnis besonders honorieren und auf den Datenbestand des ODP zurückgreifen.
Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich daraus, dass viele weitere Verzeichnisse auf die Daten aus dem ODP zurückgreifen. Ein dort eingetragener Anbieter erhält also auf diesem Wege weitere Backlinks.
Off-Page-Optimierung
Englischsprachige Bezeichnung für seitenexterne Optimierung, eines der Kerngebiete der Suchmaschinenoptimierung.
On-Page-Optimierung
Englischsprachige Bezeichnung für seiteninterne Optimierung, eines der Kerngebiete der Suchmaschinenoptimierung.
Opt-in
Wer einen Newsletter bestellt, muss dafür beim Anbieter seine E-Mail-Adresse eintragen. Damit erhält der Anbieter die Aufforderung, dem Interessenten seine elektronische Post zuzusenden.
Dieses einfache Opt-in-Verfahren hat jedoch Schwachstellen. So können im Grunde auch die Bezugsdaten eines Dritten eingegeben werden, ohne dass die betreffende Person davon weiß. Um diesen möglichen Missbrauch zu vermeiden und um rechtlich einwandfrei zu handeln, wurde das sog. Double Opt-in mit erneuter Bestätigung des Empfängers eingeführt.
Der rechtliche Rahmen ist im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (§ 7 Abs. 2 Nr. 3) verankert. Dort ist festgelegt, dass Werbung mit sog. elektronischer Post, also E-Mail, aber auch SMS oder MMS, nur mit Einwilligung zulässig ist. Der Empfänger muss vorher explizit der Zusendung der E-Mail zugestimmt haben.
Link zum Thema
§ 7 Abs. 2 Nr. 3 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) im Wortlaut
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/uwg_2004/gesamt.pdf
Opt-out
Das Abbestellen eines Newsletters durch Austragen aus der Versandliste bezeichnet man als Opt-out-Verfahren. Nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb muss der Versender auch stets eine gültige Adresse angeben, unter der der Empfänger sich aus der Liste austragen kann (unsubscribe). In einem rechtlich einwandfreien Newsletter wird daher am Ende immer ein Hinweis auf die Möglichkeit zum Austragen aus der Liste stehen. Andernfalls kann eine unzumutbare Belästigung vorliegen.
Link zum Thema
§ 7 Abs. 2 Nr. 4 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) im Wortlaut
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/uwg_2004/gesamt.pdf
Organische Treffer
Als organische Treffer werden die natürlichen Suchergebnisse bezeichnet, die im linken Bereich der Anzeigeseiten von Suchmaschinen erscheinen. Die Ergebnisse kommen dadurch zustande, dass Spider das Internet durchstreifen und Informationen sammeln, die wiederum gewichtet und entsprechend ihrer Bedeutung angezeigt werden. Erstrebenswert ist eine Position unter den ersten 5 Treffern. Diese Leistung der Suchmaschinen ist kostenlos.
Gegenfinanziert wird diese kostenlose Leistung durch die bezahlten Anzeigen rechts und teilweise oben auf der Suchergebnis-Seite. Sie werden durch den Vermerk „Anzeige“ von den organischen Treffern unterschieden.
P
PageRank
Der PageRank ist ein von Google erfundenes und patentiertes System zur Einstufung von Webseiten auf einer Skala von 0-10. Benannt ist die Maßeinheit nach dem Google-Gründer Larry Page. Der PageRank ist für jede Website einsehbar und lässt sich beispielsweise auf der frei verfügbaren Google Toolbar ablesen.
Der PageRank berechnet sich aus den eingehenden Links. Ein Link zählt als „Votum“ einer Site für eine andere. Ist die Seite, von der aus der Link erfolgt, bedeutsam, so „färbt“ diese Bedeutung auf die Website ab, die den Link empfängt.
Der PageRank hatte früher eine stärkere Bedeutung. Inzwischen liegt der Aktualisierungsrhythmus bei ungefähr drei Monaten, was die Aussagekraft abschwächt. Er liefert aber einen ungefähren Anhaltspunkt. Große Anbieter haben häufig einen PR von 6-7, kleinere von 3-5.
Links zum Thema
Google Infos zum Page Rank
www.google.com/corporate/tech.html
Google Toolbar
www.google.com/tools
Permission Marketing
Im E-Mail-Marketing spielt Permission Marketing eine zentrale Rolle. Der Begriff besagt, dass Nutzer nur dann mit einem Newsletter angesprochen werden dürfen, wenn ihre Erlaubnis (engl. permission) vorliegt.
Wichtig dabei sind die Verfahren zur Bestätigung der Adresseingabe, die in der Regel über eine Website erfolgt. Damit wird verhindert, dass unbefugte Personen die Adressdaten Dritter nutzen. Nur wenn die Adressdaten explizit bestätigt werden, erfolgt eine Freischaltung. Der Interessent sollte jedoch immer die Möglichkeit haben, sich ohne großen Aufwand wieder aus dem Verteiler austragen zu können.
Siehe auch: Opt-in, Double Opt-in, Opt-out
Q
Quelltext
Der Quelltext einer Webseite ist der Programmcode und enthält sämtliche Anweisungen und Befehle, die für die Interpretation und Anzeige einer Website erforderlich sind. Alternativ wird auch der Begriff Quellcode verwendet.
Man kann den Quelltext über das Kontextmenü des Browsers einsehen. Im Kontextmenü des Browsers Firefox lautet der Begriff dafür Seitenquelltext.
R
Ranking
Die Rangfolge von Webseiten innerhalb des Suchergebisses wird als Ranking bezeichnet. Angestrebt wird eine Position auf den vorderen Plätzen, da die Nutzer sie erfahrungsgemäß besonders stark beachten.
Ranking-Algorithmus
Der Ranking-Algorithmus bezeichnet die mathematische Formel, nach der für eine bestimmte Webseite eine Position in den Suchergebnissen berechnet wird. Angeblich soll Google ca. 200 Kriterien für diese Berechnung heranziehen. Da der Ranking-Algorithmus bei den Suchmaschinenanbietern variiert, ergibt sich auch für ein und dieselbe Webseite eine unterschiedliche Position bei den Suchmaschinen.
Robots
Robots, auch Crawler oder Spider genannt, sind spezielle Programme von Suchmaschinendiensten, die automatisiert das Internet durchstreifen und Website-Informationen sammeln. Diese werden dann entsprechend in Datenbanken abgelegt und bei Suchanfragen von der Suchmaschine zur Verfügung gestellt.
Die robots.txt ist eine Datei, die speziell für die Suchmaschinen hinterlegt wird. Sie enthält Informationen für die Suchagenten, bestimmte Seiten zu indexieren bzw. nicht zu besuchen. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, die Robots von Textverzeichnissen mit unfertigen Seiten auszuschließen. Ist die Datei robots.txt nicht vorhanden, so bedeutet dies, dass es keine Beschränkungen für die Robots gibt.
Links zum Thema
Übergeordnete Seite mit allen Informationen zu Robots
http://www.robotstxt.org/
Google-Tipps für das Ausschließen einzelner Seiten
http://www.google.de/intl/de/remove.html
Generator für robots.text
www.webmaster-elite.de/online-tools/robotstxt.html
S
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter sind die Kernbegriffe, die auf die zentrale Aussage einer Webseite zielen. Sie werden in den Text integriert und solten möglichst den Suchbegriffen entsprechen, die die Nutzer in ihren Suchanfragen eingeben. Die Kunst des Anbieters besteht darin, geeignete Schlüsselwörter an maßgeblichen Stellen im Text einzufügen, so dass sie von den Suchmaschinen als relevante Begriffe erkannt werden.
Da in der Regel 2 oder mehr Suchbegriffe eingegeben werden, sind die zielführendsten Kombinationen von Schlüsselwörtern zu finden und in den Text einzuarbeiten. Dabei wird jede einzelne Webseite jeweils auf ganz bestimmte Schlüsselwörter hin optimiert.
Alternativ wird auch der Begriff "Keywords" verwendet. Dieser Begriff führt teilweise zu Verwechslungen, da er auch im Meta-Tag „keywords” auftaucht. Dieser sind für die Suchmaschinen aber inzwischen ohne Bedeutung.
Seitentitel
Für jede einzelne Webseite eines Web-Angebots ist ein Seitentitel vorgesehen, der mit dem title-Tag markiert wird.
Die sorgfältige Formulierung des Seitentitels ist aus zwei Gründen empfehlenswert. Zum einen messen die Suchmaschinen den Schlüsselwörtern im Seitentitel besondere Bedeutung bei. Zum anderen erscheint der Seitentitel als erste Textzeile im Suchergebnis der Suchmaschinen.
SEO (Search Engine Optimization)
SEO steht für Search Engine Optimziation und ist die englischsprachige Bezeichnung für Suchmaschinenoptimierung. Die Kurzformel SEO ist auch bei deutschen Suchmaschinenoptimierern sehr gebräuchlich.
SEM (Search Engine Marketing)
SEM steht für Search Engine Marketing und ist die englischsprachige Bezeichnung für Suchmaschinenmarketing. Die Kurzformel ist bei Suchmaschinen-Dienstleistern gebräuchlich.
Sitemap
Eine Sitemap im herkömmlichen Sinne ist ein Inhaltsverzeichnis oder eine Inhaltsübersicht einer Website. Eine solche Übersicht orientiert den Nutzer über den Umfang der Website und gibt ihm die Möglichkeit, gewünschte Inhalte von dort direkt über Textlinks anzusteuern. Inhalte in der Subnavigation werden so unter Umständen schneller erreicht.
Snippet
Als Snippet wird der Textausschnitt bezeichnet, der in den Suchergebnissen angezeigt wird. Er besteht aus insgesamt vier Zeilen: Der Titelzeile ganz oben, die auch als Link zum Anbieter fungiert, einem zweizeiligen beschreibenden Text sowie abschließend in der vierten Zeile der URL.
Der beschreibende Text stammt in der Regel aus dem Meta-Tag "description". Die gesuchten Schlüsselwörter werden im Snippet fett ausgezeichnet.
Spider
Alternative Bezeichnung für Robots, also für automatisierte Suchmaschinenprogramme, die das Netz durchforsten.
Sprechende URL
Ist eine URL aussagekräftig und beschreibt sie den Inhalt der entsprechenden Seite, so handelt es sich um eine sprechende URL. Eine sprechende URL könnte etwa folgendermaßen lauten:
www.beispiel-gmbh.de/marketing-lexikon
Im Unterschied dazu gibt es die nicht sprechenden URLs mit vielen Parametern wie dem ? oder endlosen Buchstaben- und Zeichenfolgen, die auf die verwendete Technologie verweisen. Ein Beispiel:
www.beispiel-gmbh.de/index.php?lg=de&view=article&id=15&Itemid=39
Diese sog. kryptischen URLs stehen in dem Ruf, den Suchmaschinen die Arbeit zu erschweren und sich sogar nachteilig auf das Ranking auszuwirken.
In der Summe gibt es viele gute Argumente für sprechende URLs.
- Besucher können sich den Link besser merken.
- Bei geänderten Technologien oder Datenstrukturen bleiben die von außen kommenden Links gültig.
- Relevante Suchbegriffe können in der URL untergebracht werden und die Seite wird eventuell besser gefunden.
Um sprechende URLs automatisiert erzeugen zu können, muss der Server über eine sog. Rewrite-Engine verfügen. Sie ermöglicht die Definition von Regeln, durch die man dynamisch erzeugte URLs mit kryptischen Zeichen in verständlilche und nutzerfreundliche URLs umwandeln kann.
Suchmaschinenoptimierung
Der Begriff Suchmaschinenoptimierung umfasst website-bezogene Maßnahmen mit dem Ziel, die Position in den Suchmaschinen zu verbessern. Da Google die mit Abstand meistbenutzte Suchmaschine ist, beziehen sich die Maßnahmen im Wesentlichen auf diesen Anbieter.
Unterschieden wird zwischen seiteninterner Optimierung und seitenexterner Optimierung. Bei der seiteninternen Optimierung wird die Website selbst so optimiert, dass Google relevante Anhaltspunkte für die spätere Ausgabe in den Suchergebnissen hat. Hierbei spielen in den Text integrierte Schlüsselwörter eine zentrale Rolle, aber auch die Beseitigung technischer Barrieren wie Frames oder Flashintros. Verwendet wird hierfür auch der Begriff On-Page-Optimierung.
Die seitenexterne Optimierung bezieht sich auf die Aktivitäten außerhalb der eigenen Website wie Online-Pressearbeit, Artikelmarketing oder Verzeichniseinträge. Dies wird auch als Off-Page-Optimierung bezeichnet.
Ziel der kombinierten Optimierungsmaßnahmen ist es, einen der vordersten Plätze bei den gewünschten Suchanfragen zu belegen. Das Ranking wiederum hängt von den Algorithmen ab, mit denen der Suchmaschinenanbieter die Relevanz einer Website für einen bestimmten Suchbegriff einstuft.
Google selbst gibt in seinen Richtlinien für Webmaster Auskunft darüber, was für eine gute Platzierung förderlich ist. Die genauen Algorithmen werden aber nicht offengelegt. Insofern kommt den Erkenntnissen und Beobachtungen der SEO-Experten eine wichtige Bedeutung zu.
Suchmaschinenoptimierung ist ein Prozess, der sich über einen längeren Zeitraum erstreckt und eigentlich nie abgeschlossen ist. Er ist ein Kreislauf aus Analyse, Strategie, Umsetzung und Ergebniskontrolle. Sobald sich die Algorithmen ändern, muss die Strategie wieder angepasst werden.
Links zum Thema
Google Richtlinien für Webmaster
http://www.google.com/support/webmasters/
Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung
http://seo-news.de/
Suchmaschinenmarketing
Unter Suchmaschinenmarketing versteht man die auf einen Suchbegriff bezogene Werbung auf Suchergebnisseiten. Wer auf der Suche nach Links zu einem bestimmte Thema oder Produkt ist, erhält zusätzlich zu der Trefferliste auch dazu passende Einblendungen von Anzeigen. Der Vorteil: Die Werbung erreicht den Nutzer genau in dem Moment, wo ihn das damit verbundene Thema oder Produkt beschäftigt. Die Streuverluste sind insofern recht gering.
Suchmaschinenmarketing ist am häufigsten im Werbeformat "Textanzeige" zu finden. Das dazugehörige Programm heißt Google AdWords. Es wurde kurz nach dem Start der Suchmaschine ins Leben gerufen und hatte anfangs 350 Kunden. Seitdem steigt die Nutzung kontinuierlich an und, dei Umsätze bewegen sich im Milliardenbereich.
Die Kunden des Google AdWords-Programms schätzen die Selbstbedienung bei diesem Format. Sie können ihr eigenes Werbekonto einrichten und die Anzeigen selbst steuern und evrwalten.
Abgerechnet wird auf der Basis eines Klickpreises (Cost per Click, CPC) und eines Tagesbudgets Der Kunde legt den Preis nach eigenem Ermessen fest. Möchte er allerdings mit der Anzeige in einer der vorderen Positionen erscheinen, musser entsprechend hoch bieten.
T
Toter Link
Ein "toter Link" oder "broken link" führt nicht zum Link-Ziel und generiert stattdessen eine Fehlermeldung. Das betrifft sowohl Links innerhalb der eigenen Website als auch externe Links zu anderen Webseiten. Links werden beispielswiese ungültig, weil die Struktur einer Website sich verändert hat oder Inhalte verschoben wurden. Auch fehlende Bilddateien werden als tote Links angezeigt.
Ungültige Links werfen ein schlechtes Licht auf den Betreiber einer Website: Er scheint seine Website nicht zu pflegen und ist ein potenziell unzuverlässiger Anbieter. Auch im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung gelten funktionierende Links als Pflicht.
Mit automatisierten Werkzeugen lassen sich tote Links einfach aufzuspüren.
Link zum Thema
Broken Link Checker
http://www.iwebtool.com/broken_link_checker
Der Link Checker des W3C für Links und Anker auf Webseiten oder ganzen WEbsites
http://validator.w3.org/checklink/
U
Universal Search
Der Begriff bezieht sich auf die Qualität der Suchergebnisse vor allem bei der Google-Suche: In zunehmendem Maße werden bei den Suchergebnissen nicht nur Websites angezeigt, sondern auch Rankings der Bilder- und Videosuche sowie bei Shopping-Angeboten. Hinzu kommen außerdem Landkarten-Einträge.
Ist ein Unternehmen also in auf mehreren Kanälen gut vertreten, nimmt es bei der Ergebnisanzeige einen stattlichen Raum ein und verdrängt Mitbewerber unter Umständen in den nichts sichtbaren Bildschirmbereich. Für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet dies, dass eine Marke breit vertreten sein muss und das Ranking der Website nur eine Variable unter anderen ist.
Usability
Usability steht für Benutzbarkeit und Bedienfreundlichkeit eines Internetangebots. Im Wesentlichen geht es darum, wie ein Nutzer das Online-Angebot erschließen kann, ob er mit dem Angebot zufrieden ist und wie er auf dem schnellsten Weg zu gewünschten Information gelangt. Maßgeblich geprägt wurde die Usability-Strömung und Forschung durch Jakob Nielsen, der als einer der ersten seit den 90er Jahren wichtige Erkenntnisse zu diesem Thema publiziert hat.
In der internationalen Norm DIN ISO 9241 (Richtlinien für die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen) wird Usability so beschrieben:
„Usability eines Produkts ist das Ausmaß, in dem es von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem bestimmten Kontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.“
Erreicht der Nutzer das Ziel und bestellt z.B. eine Ware, dann ist das Angebot effektiv. Mit Effizienz ist der Aufwand gemeint, der zur Erreichung des Ziels erforderlich ist. Wenn die Wege umständlich sind oder lange nach einem bestimmten Inhalt gesucht werden muss, dann ist dies eben nicht benutzerfreundlich.
Mit dem Aspekt der Zufriedenheit kommt eine subjektive Komponente hinzu. Denn wenn der Nutzer sich wohl fühlt bei der Anwendung, so wird er sich stärker auf das Angebot einlassen und eine positive Beziehung aufbauen.
Um herauszufinden, ob der Nutzer ein Angebot auch tatsächlich als benutzerfreundlich empfindet und es in dem gewünschten Sinne nutzt, gibt es verschiedene Testverfahren. (siehe Eyetracking, Expertenanalyse, Aufgabenszenario).
Links zum Thema
Sammlung von Usability-Kolumnen von Jakob Nielsen
www.useit.com
Usability im Video
www.usability-video-contest.org
Veranstaltung
www.worldusabilityday.de
User-Agent
Der Begriff User-Agent bezieht sich auf die Kennung eines Programms, das sich bei seiner Anfrage an einen Server durch einen bestimmten Namen ausweist. Es wird also durch seine spezifische Zeichenkette erkannt. Der Crawler von Google gibt sich zum Beispiel als Googlebot zu erkennen, der Crawler von Yahoo als Yahoo Slurp.
Der Begriff User-Agent bezieht sich aber nicht nur auf Suchmaschinen, sondern auch auf Browser und Web-Applikationen. Da also bei der Anfrage an den Server der User-Agent identifiziert wird, kann zum Beispiel auch eine genaue Aussage darüber erfolgen, wie viele Besucher mit welchem Browser und welchem Betriebssystem auf ein Web-Angebot zugegriffen haben.
Die Erkennung kann positiv genutzt werden, indem für bestimmte Browser besonders angepasste Seiten erstellt werden. Sobald sie ihre Anfrage an den Server senden, werden sie identifiziert und erhalten die für sie optimierten Informationen. Das ist sehr benutzerfreundlich, da die Darstellung in den Browsern uneinheitlich ist.
Die Erkennung des User-Agents kann aber auch manipulativ genutzt werden. Fragt ein Spider an, wird er über den User-Agent erkannt. Es ist also klar, dass es sich nicht um die Anfrage eines normalen Besuchers handelt. Der Suchmaschine können also für sie formal optimierte Seiten ausgeliefert werden. Diese Methode ist unter dem Begriff Cloaking bekannt.
Validierung
Der Begriff Validierung bezeichnet die Prüfung einer Website auf gültigen und W3C-konformen Code. Diese Maßnahme dient unter anderem dazu, den Suchmaschinen die Interpretation der Website zu erleichtern und einzelne Elemente eindeutig bewerten zu können. Beispielsweise erfordert es die Syntax von XHTML 1.0 Transitional, Bilder mit einem Alternativtext auszustatten. Ist dies nicht der Fall, so wird bei der Validierung eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Das Prüfprogramm selbst wird als Validator bezeichnet.
Link zum Thema
Direkter Zugang zum Validator
http://validator.w3.org/
W
Webseite
Die Webseite bezeichnet ein Dokument innerhalb einer Website, das durch Navigations-Links mit anderen Webseiten derselben Site verbunden ist.
Im Deutschen wird wegen der Lautähnlichkeit oft nicht zwischen den Begriffen Webseite und Website unterschieden. Der englische Begriff für Webseite lautet „web page“.
Im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung ist die Unterscheidung aber wichtig. Wenn von der Optimierung der Webseiten die Rede ist, dann bezieht sich das auf die individuelle Anpassung jeder einzelnen Webseite innerhalb der Website.
Website
Mehrere Webseiten an einem ganz bestimmten Ort (engl. site) auf dem Server ergeben in der Summe das, was als Website bezeichnet wird. Die einzelnen Webseiten sind durch Verweise miteinander verbunden.
Wireframe
Bei der Planung einer Website ist es ab einer gewissen Projektgröße üblich, für die zukünftigen Seiten eine schematische Skizze zu entwerfen. Der Kunde kann sich die spätere Website so besser vorstellen und die Kommunikation über das Produkt wird erleichtert. Für die einfache Erstellung einer Seitenskizze gibt es Tools, mit denen ein Wireframe per Drag & Drop relativ schnell umgesetzt ist. Auch unter den kostenfreien Hilfsprogrammen finden sich durchaus empfehlenswerte.
Link zum Thema
Gutes kostenfreies Programm mit Registrierung und Share-Funktion
http://lumzy.com
X
XML-Sitemap
Im Zusammenhang mit den Hinweisen zur Suchmaschinenoptimierung empfiehlt Google, sogenannte XML-Sitemaps einzureichen und in der Root-URL zu hinterlegen. Die Inhalte der Website sollen so besser auffindbar sein. Das kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn die Inhalte der Website untereinander nur ungenügend verlinkt sind.
Google Informationen zu Sitemaps
http://www.google.com/support/webmasters/
Y
Yellowpipe Lynx Viewer Tool
Mit dem Tool lässt sich eine Website wie mit dem Textbrowser Lynx betrachten, ohen dass dieser separat installiert ist. Das sog. Add-on wird in den Browser Firefox integriert und lässt sich über das Kontextmenü aktivieren. Das Tool ist komfortabel zu bedienen und unentbehrlich für die Optimierung im Hinblick auf Suchmaschinen und auf Barrierefreiheit. Es ist nach dem Anbieter benannt, der dieses Tool entwickelt hat.
Link zum Thema
Mozilla-Website für Add-ons
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1944
Z
Zugriffsstatistik
Über die Logfiles werden die Zugriffe auf eine Website aufgezeichnet. Werden diese Protokolldateien ausgewertet und in Diagrammen und sonstigen tabellarischen Formen dargestellt, sprechen wir von Zugriffsstatistiken.
Zuletzt aktualisiert 30.11.11


